MURDER SHE SAID
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Serie: Murder She Said, Titel: #1 Serie: Murder She Said, Titel: #4 Serie: Murder She Said, Titel: #6    

Mit den Bildern der Serie MURDER SHE SAID variiert Paul Kremp seine Layertechnik, in der sich verschiedene Gestaltungsebenen und Bedeutungsebenen überlagern.

Mit seinem "die Vergangenheit idealisierenden", zu Ikonen überzeichnenden Stil portraitiert er Mordopfer aus Krimiserien der siebziger (Columbo, Kojak, Strassen von San Francisco) bis neunziger Jahre (Mord ist ihr Hobby). Diese Portraits überlagert er mit Blutspuren gleichen Spritzern, wie man sie aus der gegenwärtigen Film- und Fernsehästhetik kennt (Silent Witness, CSI). Darin wird der Zuschauer mit aufwendig inszenierten Tatorten konfrontiert, die kein Detail auslassen. Und die in der Ästhetik einer "Agatha-Christie-Verfilmung" undenkbar waren.

Mit quadratischen Ausschnitten aus den Spuren der imaginierten Tatspuren bewirkt Paul Kremp eine eigenartige Mischung aus Brutalität und der Schönheit des Zufälligen.

Und macht uns Betrachtern so die Nähe von Leben, Schein, Tod und Wirklichkeit bewusst.